Wanderung des IB-Vereins in der Sächsischen Schweiz

Zum Abschluss des Sommersemesters 2020 lud der IB-Verein am 8. August zu einer Wanderung in der Sächsischen Schweiz ein. Trotz der heißen und trockenen Temperaturen machten wir uns morgens auf den Weg, um mit der Bahn nach Rathen zu fahren. Auch wenn wir nicht die einzigen waren, die sich trotz der Hitze an diesem Tag für eine Wanderung entschieden hatten, verliefen sich die Menschenmengen recht schnell und wir konnten uns gegenseitig beim Aufstieg in Richtung Rauenstein in Ruhe besser kennenlernen. Auf dem Rauenstein angekommen konnten wir bei Sonnenschein und klarem Himmel den Ausblick zur Bastei und in die andere Richtung zum Lilienstein genießen und führten unsere Wanderung über Treppen und Metallroste durch die wilde und zerklüftete Felswildnis auf dem Kammweg fort. Gegen Mittag machten wir eine Pause und aßen unsere mitgebrachten Vesper im Schatten der Bäume. Danach ging es wieder bergab in Richtung Wehlen, wo wir uns zum Abschluss ein Eis auf dem Marktplatz kauften, bevor es mit dem Zug wieder Richtung Dresden und für die meisten auch Richtung Semesterferien ging.

Mit Brieffreundschaften durch den Lockdown

Der neu gewählte IB-Vorstand sah sich im März einer ganz besonderen Herausforderung gegenüber: Auch uns machte die Pandemie einen Strich durch die Rechnung, alle für Frühling und Sommer geplanten Veranstaltungen mussten abgesagt oder neu gedacht werden (so z.B. das Running Dinner, das zur „Food Time“ wurde).

Um trotzdem weiterhin die IBler*innen zu vernetzen und den Zusammenhalt zwischen den Jahrgängen zu fördern, starteten wir unsere große Brieffreundschaftsvermittlung. Alle Teilnehmenden wurden von uns mit einem Partner oder einer Partnerin aus einem anderen Semester gematcht und schon wurden die ersten Briefe verschickt. Für Austausch trotz Lockdown, diesmal ganz analog und ohne Bildschirm. Wir hoffen, Euch hat die Aktion Freu(n)de bereitet!

Food Time – Let’s eat together

Ende 2019 hatte der Verein die Veranstaltungsplanung 2020 schon so gut wie in Sack und Tüten, doch es kam ganz anders. Mit Beginn der Semesterferien im März 2020 schwappte die Corona-Pandemie auch zu uns rüber und mit ihr jegliches Verbot von Gruppenveranstaltungen. Auch wenn der IB-Studiengang der mitunter kleinste Studiengang an der TU Dresden ist, gilt das auch für uns. Die Welcome-Back-Feier und das sommerliche Running Dinner mussten gestrichen werden. Gesundheit geht eben vor. Wir tüftelten an neuen Ideen die Jahrgänge trotz des Kontaktverbots kommunikativ zu vernetzen. Dabei ist die IB Food Time entstanden, die am 29. Mai 2020 erfreulicherweise umgesetzt werden konnte.

Schlemmen, schlemmen, schlemmen – aber diesmal nicht alleine! Teilnehmende Soloköche oder Kitchendream-Teams durften in ihren heimischen Dresdner Küchenstuben ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Diesmal gab es kein Rezepte-Motto wie beim Running Dinner. Viel wichtiger war es, nach einer Zeit der Isolation, seinem unbekannten Matchingteam ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

So wurden mit voller Inbrunst, Kreativität und reichlich Liebe die großartigsten kulinarischen Gerichte kreiert. Schoko-Brownies mit Erdbeersauce, veganes Kokos-Erdnuss-Curry, Panna Cotta, … Hmmm, da läuft einem glatt das Wasser im Mund zusammen. Die Hälfte der Leckereien wurde dann in bestes Tupperware und WG-Geschirr verpackt und ab ging die Reise quer durch Dresden auf der Suche nach seinem Matchingteam. An zahlreichen Stationen in Dresden fanden die Teams zu einander und tauschten ihre kleinen Freudemacher aus. Durch die Maske hindurch wurde noch schnell die Kontaktnummer durchgegeben und zurück zuhause wurde sich dann digital zum Festessen getroffen.

Die teilnehmenden Teams haben alle jemand Neues kennengelernt. Es wurde gegessen, gelacht, erzählt, getrunken! Getanzt? Die IB Food Time hat es geschafft, die Teilnehmenden zum Lächeln zu bringen. Die Aktion war ein voller Erfolg mit Wiederholungsbedarf!

IB-Weihnachtsfeier

Auch 2019 machten die neuen Erstis sich daran, eine besinnlich-fröhliche Weihnachtsfeier für die IB-Gemeinschaft zu organisieren: Bei reichlich Glühwein trafen sich IBler*innen und Dozierende verschiedenster Jahrgänge am 13. Dezember im Bärenzwinger und kamen viel ungezwungener als im Unialltag ins Gespräch. Fröhlich plaudernd plünderten wir das Buffet, tanzten, sangen und warteten gespannt auf das Programm – die legendäre Gesangseinalge von Peter (1. Semster) und Flo (3. Semester) werden wir alle so schnell nicht vergessen!Zwischen spannenden Gesprächen, Weihnachtsliedern und Mandarinen entwickelte sich ein toller Abend, einer von diesen besonderen IB-Momenten.

Teambuilding Deluxe in Breslau – Der Master IB Jahrgang 19/21 lernt sich kennen

Von 31.10 bis 01.11.2019 machten sich 20 Master-Erstis gemeinsam mit acht Mitgliedern des IB-Vereins, also Studierenden aus dem 3+ Semester, auf den Weg nach Wroclaw. „Wroclaw“, weil „Breslau“ zu sagen als ziemliches No-Go bei den Einwohnern der Stadt gilt.

20? Nicht ganz. Zwei Erstsemesterstudierende (F. und M.) dachten sich  „Puh ne..eine Zugfahrt mit denen tu ich mir nicht an“ und kamen – nach verpasstem Zug – erst verspätet am Ziel in Wroclaw an. (Aber wie sagt man so schön: 10 Prozent Verlust sind immer.)

Natürlich haben sich die Masterstudis die ersten drei Semesterwochen auf diversen Zusammenkünften (formeller und vor allem informeller Art) schon gut kennen gelernt. Aber so ein Wochenende hilft ja oft auch, den sowieso schon guten Kontakt zwischen allen zu besiegeln – Teambuilding war das Stichwort.

Im Zug gab es dann erstmal „Lunch-Tausch“. Ihr fragt euch was das ist?…

Schritt 1: Einmal das eingepackte Pausenbrot nach links weitergeben.
Schritt 2: Das Erhaltene wiederum an die Person mit der man das erste Mal geredet hat.
Schritt 3: Und schon hat man endlich sein Essen in der Hand – Ein Mettbrötchen, mit ‘nem Stück Käse zum Beispiel. Als Vegetarier. Mit Laktoseintoleranz. Aber Spaß bei Seite, eigentlich ne ganz coole Idee, um den anderen im Jahrgang etwas Gutes zu tun😉 (Dicke Props gehen raus an die/den Fallaffelproduzierenden und Student J. für seine Sandwiches!)

Nach einer Zugfahrt, die durch kalten Pfefferminztee (grün) und vor allem Kaffeegenuss geprägt war („mit Zucker bitte“), begann das Wochenende nach Ankunft am Hostel mit einem gemeinsamen Abendessen. Hierbei durften wir uns mit den kulinarischen Delikatessen Polens bekannt machen ehe wir dann ein gemeinsames Abendprogramm starteten. (Pieroggi sind sehr zu empfehlen!)

Tag 2 begann mit einem Frühstück auf Eigenregie. Um 13.00 Uhr hatten wir eine ca. 2.30 h (gefühlt länger) lange Stadt-Tour auf der uns unser Guide Maria sehr viele interessante Informationen und Fakten zur Stadtgeschichte, Bauwerken, Kunstwerken („Do not touch!“) und zu Wroclaw heute gegeben hatte.

Der Abend wurde wiederum mit der kompletten Gruppe in einem bereits am Vorabend getesteten polnischen Tanzlokal verbracht.

Die Heimfahrt am Samstag wurde lediglich durch den Schienenersatzverkehr gestört, der uns von Bautzen nach Arnsdorf bringen musste. Aber nach nur vier (!) mal umsteigen waren wir auch schon wieder im schönen Dresden. Die Heimfahrt konnte auch daher nochmals dazu genutzt werden, Spiele zu spielen und das Wochenende Revue passieren zu lassen.

Keine Diskussionen, kein Streit und ein riesen Haufen an Harmonie und Umarmungen. Wroclaw hat gezeigt, dass bei diesem Jahrgang etwas Besonderes in der Luft liegt!

Und die Geschichte sollte unser Zeuge sein. Die Ersti-Fahrt, an die wir uns bis heute sehr gerne erinnern (insofern Erinnerungen vorhanden) kann getrost als etwas ganz Besonderes beschreiben werden. Viele Anekdoten vom November erheitern auch heute noch so manches Gespräch.

Zudem wurde auch die Basis zum engen Kontakt zu den Vorläuferjahrgängen gelegt! Ist halt eben doch eine IB-Familie hier an der TU Dresden.

Im Namen des Jahrgangs bedanken wir uns vor allem beim IB-Verein für die tolle Organisation des Wochenendes und natürlich, dass ihr mit uns diese Tage verbracht habt! Ihr seid eine Wucht! <3

P.S.: An die neuen Erstis: Meldet euch auf jeden Fall alle an! Es ist eine super Möglichkeit, den Jahrgang zusammenzuschweißen und aufgrund der derzeitigen Situation werden euch bestimmt auch einige des Master-Ersti-Jahrgangs 2019 wieder begleiten, weil nicht alle ins Ausland gehen.

Welcome Back – Welcome Home!

Am 17. April 2019 haben wir unsere Kommiliton*innen wieder in Dresden begrüßt. Für ihr fünftes Semester hat es sie in die unterschiedlichsten Ecken der Welt verschlagen. Und egal, ob es Japan, Israel und Frankreich war – alle hatten viel zu berichten.

Erst wurde bei leckeren Snacks geplaudert und sich kennengelernt. Aber was wäre eine IB-Party ohne Livemusik? Die Band unserer „Vierties“ hat alles gegebenen und so sind wir ein letztes Mal, bevor sie selbst diesen Sommer in ihr Auslandsabenteuer aufbrechen, in den Genuss feinster, tanzbarer Musik gekommen.

20 Jahre Internationale Beziehungen an der TU Dresden

Vor 20 Jahren wurde der Studiengang „Internationale Beziehungen“ in Dresden gegründet. Von Dresden aus verschlug es die Absolvent*innen in alle Ecken der Welt. Das Jubiläum begingen wir also feierlich und als Anlass zusammenzukommen, zurückzublicken und nach vorne zu schauen, große Fragen zu diskutieren und kleine Erinnerungen auszutauschen.

In monatelanger Planung hat das Zentrum für internationale Studien ein Wochenende voller Programm für die Teilnehmenden möglich gemacht: Diverse Vorträge haben dem Jubiläums-Publikum theoretische wie praktische Eindrücke auf aktuelle Forschungsfelder der internationalen Politik, der globalen Wirtschaft und des Völkerrechts gegeben. Nicht nur geladene Gäste aus einflussreichen Positionen aus diesen Bereichen referierten, sondern auch unsere Almuni und Alumnae berichteten aus ihren Arbeits- und Forschungsfeldern.

Zum gemeinsamen Ausklingen der Festlichkeiten lud der IB-Verein zum stimmungsvollen Grillfest bei bestem Wetter, das ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit stand. Während einige den Nachmittag nutzen, um bei einem kalten Getränk entspannt Geschichten „von früher“ auszutauschen, zeigten die Fußballteams der verschiedenen Jahrgänge was in ihnen steckte: Beim gemeinsamen Fußball-Turnier kamen weder die Fangesänge noch die Spannung zu kurz.

Den offiziellen Bericht des Zentrums für International Studien findet ihr hier, den entsprechende Beitrag im Dresdener Universitätsjournal könnt ihr hier lesen.

Running Dinner Sommer 2019

Wie lässt sich ein Abend schöner verbringen als mit alten Freunden, neuen Bekanntschaften und den leckersten selbstgemachten Speisen? Dabei noch neue Ecken Dresdens entdecken und Einblicke in die WGs unserer Kommiliton*innen?

Auch dieses Semester lud der IB-Verein zum Running Dinner. Am 22. Juni wurden ganz unter dem Motto „Hausmenschkost – Make Your Heimatfood Great Again“ die alten Rezepte aus der Heimatregion ausgepackt. So kam es also, dass bei sommerlichen 30 Grad Käsespätzle und Omas alte Spezialitäten auf die Teller gezaubert wurden. Andere legten, ganz die Weltbürgerinnen, das Thema weiter aus und bekochten ihre Gäste mit Leichtigkeiten aus ihrem Auslandsaufenthalt in Asien. Ob das wohl Anlass für eine „Heimat“-Diskussion war?

So oder so, ob deftige Kost oder leichte Leckerei, ob anspruchsvolle Diskussion oder der Austausch lustiger Anekdoten – an diesen schönen Abend werden wir uns noch lange erinnern. Spätestens, bis das nächste Running Dinner kommt.

(Und hier noch ein kurzer Blick hinter die Kulissen der nicht ganz trivialen Planung zum Running Dinner:

Eine unserer vier Excel-Arbeitsbläter. Jede Zahl steht für ein Paar bzw. eine Gruppe, die Farben für die kulinarischen Einschränkungen (vegan, vergetarisch, omnivor).

Studienfahrt nach Luxemburg 2019

Erstmalig konnte zusammen mit dem Zentrum für Internationale Studien (ZIS) eine Studienfahrt zu den europäischen Institutionen nach Luxemburg am 14. Juni 2019 organisiert werden. Diese fand im Rahmen der Vorlesungsreihe „The European Investment Bank (EIB)“ statt und bildete den Abschluss der vierteiligen Reihe. In den Vorlesungen wurden wir mit der Arbeitsweise der EIB vertraut gemacht, wobei in Luxemburg der Fokus auf dem European Fund for Strategic Investments, kurz EFSI, lag. Zudem konnten wir neben der luxemburgischen Hauptstadt auch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) besuchen.

Bereits am 13. Juni trafen sich die meisten Teilnehmenden nach individueller Anreise in unserer Jugendherberge nahe der Innenstadt. Von dort wurde das Zentrum bei einem Abendspaziergang bei sommerlichen Temperaturen erkundet. Am folgenden Morgen fanden wir uns bei der EIB auf dem Kirchberg-Plateau ein und wurden von mehreren Mitarbeitenden herzlich begrüßt. Nach einem kurzen Security Check stellte uns der Direktor des EFSI, Wilhelm Molterer, persönlich die EIB sowie seinen Arbeitsbereich vor. Bemerkenswert war nicht nur sein Vortrag, sondern vor allem die Geduld und Ausführlichkeit, mit der er unsere zahlreichen Fragen beantwortete. Im Anschluss konnten wir uns bei einem leichten Mittagessen mit den anwesenden Mitarbeitenden der EIB im persönlichen Gespräch austauschen, was zu vielen bereichernden Diskussionen führte und sicher einen Höhepunkt des Tages darstellte. Nach einem kurzen Rundgang durch die Institution und einem Abschlussfoto gingen wir am frühen Nachmittag zu unserem zweiten Tagespunkt über.

Direkt gegenüber der EIB befindet sich der EuGH, das oberste rechtsprechende Organ der Europäischen Union. Im Rahmen einer Führung haben wir u.a. den großen Verhandlungssaal und die Bibliothek besichtigt. Da an diesem Tag leider keine öffentlichen Verhandlungen stattfanden, hatten wir nach dem Rundgang stattdessen die Möglichkeit, mit Herrn Prof. Dr. David Hummel, Mitarbeiter im Kabinett der deutschen Generalanwältin Juliane Kokott, ins Gespräch zu kommen. Er erklärte uns die Arbeitsweise des EuGH und führte uns in seinen Arbeitsalltag hinein, was uns wiederum die Möglichkeit gab, einen Erfahrungsbericht aus erster Hand zu hören.

Nach unseren informativen Besichtigungen haben wir Luxemburg im Rahmen eines Stadtrundgangs erkundet. In gut 3 Stunden sind wir die ganze Stadt abgelaufen und haben uns nebst repräsentativen Bauten die einzige Kathedrale des Landes und natürlich die ehemaligen Stadtbefestigungen angeschaut. Ein sommerliches Musikfest am Fluss Alzette hat unseren Tag ausklingen lassen, bevor wir wieder nach Dresden zurückgefahren sind. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V. für Ihre grandiose Förderung unserer Fahrtkosten!

Studienfahrt nach Brüssel 2018

Wie auch in den letzten Jahren bekamen 25 Studierende der Internationalen Beziehungen die Möglichkeit, vom 18.11.-21.11.18 vier Tage in der EU-Stadt Brüssel zu verbringen. Organisiert wurde die Studienfahrt vom IB-Verein in Kooperation mit dem überparteilichen Verein zur Förderung politischen Handelns (v.f.h.). In diesem Jahr haben wir uns mit dem Thema „Zwischen Erosion und Vision: Europa im Schatten des Populismus“ beschäftigt. Gemeinsam mit dem v.f.h. wollten die Studierenden Antworten auf die vielen Fragen finden, die immer wieder aufkommen und Teil aktueller Debatten sind: Welche Rollen spielen populistische, nationalistische, EU-skeptische bis -feindliche Regierungen, Parteien und Bewegungen in der EU und ihren Institutionen? Welche Visionen, Szenarien und konkreten Vorschläge bestimmen die Debatte um die Reform der EU? Welches Europa wollen wir, und was können wir dafür tun?

Als am 18.11. alle Teilnehmenden in der Jugendherberge in Brüssel angekommen waren, ging es direkt los mit einer Annäherung an das umfassende Thema Populismus durch die v.f.h.-Seminarleiterinnen. Nachdem verschiedene Definitionen und Erklärungen für Populismus betrachtet wurden, arbeiteten Kleingruppen mit verschiedenen Texten über Populismus, Rechtspopulismus und die Gefahr, die diese für die Demokratie an neuen Erkenntnissen zu dem Thema.

Die unter anderem daraus entstandenen Fragen nahm die Gruppe am nächsten Tag mit in die ersten Gespräche mit einem Mitglied des Think-Tanks Open Society European Policy Institute (OSEPI) und mit einem Mitglied der Generaldirektion Kommunikation des EU-Parlaments. Am Abend folgte dann ein Gespräch mit einem IB Alumnus, der mittlerweile als Leiter des Referats Europäische Wirtschaftspolitik in der Vertretung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) bei der EU arbeitet. Am Abend hatten die aktuellen Studierenden noch die Chance, während eines Netzwerktreffens IB-Alumni kennenzulernen und mehr über ihren Werdegang zu erfahren.

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht starteten die Teilnehmenden am nächsten Morgen nach einer kleinen Auswertung des ersten Tages in den Europäischen Rat, wo ein Gespräch mit einem Mitglied des Private Office of the Secretary General of the Council of the European Union geplant war. Mit spannenden neuen Erkenntnissen und Denkanstößen stärkten sich die Teilnehmenden bei der weltberühmten Pommesbude „Maison Antoine“. Mit frischer Energie und nach erneuten Sicherheitskontrollen bekamen die Studierenden die Möglichkeit zum Gespräch mit der Pressesprecherin des Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, in welchem sie mehr über die Zukunftsvisionen für die Europäische Union und die Arbeit einer Pressesprecherin erfuhren. Im Anschluss besuchten die Studierenden das Haus der Europäischen Geschichte. Die interaktive Ausstellung beleuchtet die Geschichte Europas von der Antike über Chaos und Zusammenhalt im 20. Jahrhundert und regt zum Nachdenken über die Zukunft Europas an.

Anschließend an ein Abendessen in der Jugendherberge machten sich die Studierenden auf den Weg zum Treffpunkt mit unserem Stadtführer, um das nächtliche Brüssel zu entdecken. Gemeinsam erkundeten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der EU-Stadt und diskutierten, sowohl untereinander als auch mit dem Guide, angeregt über den Umgang mit Geschichte. Nachdem die Stadtführung auf dem Grand Place Brüssels endete, kehrten die Studierenden noch in einem Lokal ein, um sich bei heißer Schokolade und Glühwein wieder ein bisschen aufzuwärmen.

Am nächsten Morgen wurde das gesamte Seminar ausgewertet. Gesprochen wurde über die neuen Erkenntnisse, die im Laufe des Seminars erlangt wurden und darüber, wie die Studierenden diese in ihrem Alltag nutzen können, um die EU (wieder) mehr in das Bewusstsein der Bürger*innen zu rücken. Am Ende traten alle mit neuen Ideen, wie man persönlich mit Populismus umgehen und sich lokal wie länderübergreifend europapolitischen engagieren kann, die Heimreise nach Dresden an.

(Carmen Traute)