Studienfahrt nach Luxemburg 2019

Erstmalig konnte zusammen mit dem Zentrum für Internationale Studien (ZIS) eine Studienfahrt zu den europäischen Institutionen nach Luxemburg am 14. Juni 2019 organisiert werden. Diese fand im Rahmen der Vorlesungsreihe „The European Investment Bank (EIB)“ statt und bildete den Abschluss der vierteiligen Reihe. In den Vorlesungen wurden wir mit der Arbeitsweise der EIB vertraut gemacht, wobei in Luxemburg der Fokus auf dem European Fund for Strategic Investments, kurz EFSI, lag. Zudem konnten wir neben der luxemburgischen Hauptstadt auch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) besuchen.

Bereits am 13. Juni trafen sich die meisten Teilnehmenden nach individueller Anreise in unserer Jugendherberge nahe der Innenstadt. Von dort wurde das Zentrum bei einem Abendspaziergang bei sommerlichen Temperaturen erkundet. Am folgenden Morgen fanden wir uns bei der EIB auf dem Kirchberg-Plateau ein und wurden von mehreren Mitarbeitenden herzlich begrüßt. Nach einem kurzen Security Check stellte uns der Direktor des EFSI, Wilhelm Molterer, persönlich die EIB sowie seinen Arbeitsbereich vor. Bemerkenswert war nicht nur sein Vortrag, sondern vor allem die Geduld und Ausführlichkeit, mit der er unsere zahlreichen Fragen beantwortete. Im Anschluss konnten wir uns bei einem leichten Mittagessen mit den anwesenden Mitarbeitenden der EIB im persönlichen Gespräch austauschen, was zu vielen bereichernden Diskussionen führte und sicher einen Höhepunkt des Tages darstellte. Nach einem kurzen Rundgang durch die Institution und einem Abschlussfoto gingen wir am frühen Nachmittag zu unserem zweiten Tagespunkt über.

Direkt gegenüber der EIB befindet sich der EuGH, das oberste rechtsprechende Organ der Europäischen Union. Im Rahmen einer Führung haben wir u.a. den großen Verhandlungssaal und die Bibliothek besichtigt. Da an diesem Tag leider keine öffentlichen Verhandlungen stattfanden, hatten wir nach dem Rundgang stattdessen die Möglichkeit, mit Herrn Prof. Dr. David Hummel, Mitarbeiter im Kabinett der deutschen Generalanwältin Juliane Kokott, ins Gespräch zu kommen. Er erklärte uns die Arbeitsweise des EuGH und führte uns in seinen Arbeitsalltag hinein, was uns wiederum die Möglichkeit gab, einen Erfahrungsbericht aus erster Hand zu hören.

Nach unseren informativen Besichtigungen haben wir Luxemburg im Rahmen eines Stadtrundgangs erkundet. In gut 3 Stunden sind wir die ganze Stadt abgelaufen und haben uns nebst repräsentativen Bauten die einzige Kathedrale des Landes und natürlich die ehemaligen Stadtbefestigungen angeschaut. Ein sommerliches Musikfest am Fluss Alzette hat unseren Tag ausklingen lassen, bevor wir wieder nach Dresden zurückgefahren sind. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V. für Ihre grandiose Förderung unserer Fahrtkosten!

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