Johannstadt (Paula Klettke, BA’17)

Die Johannstadt ist mir während der letzten anderthalb Jahre sehr ans Herz gewachsen. Als der Stadtteil Dresdens, der 1945 am stärksten von der Bombardierung betroffen war, besteht sie heute aus einer Mischung aus bunten Plattenbauten und einigen verbliebenen Straßenzügen mit wunderschöner Altbauten. Man findet hier neben einer guten Infrastruktur an Supermärkten auch vereinzelt arabische und russische Läden und Cafés. Ein besonderer Vorteil der Johannstadt ist ihre Nähe zu den Elbauen, sodass man von zu Hause jederzeit zum Lernen oder Sonnen an den Elbstrand verschwinden kann (mit direktem Blick auf die berühmte Waldschlösschenbrücke). Ansonsten ist das Viertel wegen des Universitätsklinikums von vielen Ärzten und Medizinstudenten bevölkert – die nächste Notaufnahme ist also im Zweifelsfall nicht weit. Mit dem Fahrrad ist man in 10 Minuten in der Neustadt, in der Altstadt oder im Großen Garten. Zum Unicampus fährt man mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils ca. eine halbe Stunde. Auch wenn die Johannstadt nicht typischerweise als Studentenviertel bekannt ist, so kann ich sie doch jedem empfehlen, der einen Ort sucht, der nah am Wasser, gut angebunden und gleichzeitig schön ruhig ist.

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